Hans Alvesen: Papierreliefs und Objekte 1978 – 2013

07. Sep. bis 06. Okt. 2013

Hans Alvesens künstlerisches Anliegen ist die Darstellung im Raum – auf der Fläche, als Bewegung im architektonischen Raum oder auf seinen zahlreichen Reisen auch in der Landschaft. Sein Gestaltungsmaterial ist Papier. Er reißt und knetet es – oft zu großformatigen bemalten und beschriebenen Flächen in Aktionen. Diese aus der Bewegung entstandenen Ergebnisse nennt er „Situative Plastik“. Da überlagern sich Papier- und Seinsstrukturen. Mittels vieler Farbschichten lässt er Räumliches entstehen. Mit Mut aber auch oft mit Verzweiflung zerstört er auch immer wieder, um Neues zu errichten. Seine Arbeiten vermitteln durchgängig eine leidenschaftliche Vorgehensweise und es ist Alvesen wichtig , den Zeitverlauf im Entstehungsprozess deutlich zu machen. Er studierte an den Akademien München und Karlsruhe und an der HBK Braunschweig. Seine aufwendigen Buchobjekte sind in vielen öffentlichen Sammlungen vertreten. Mit verschiedenen Stipendien ausgezeichnet, geht er immer wieder auf Reisen, wobei er seine Arbeiten in der Landschaft und auch oft in sakralen Räumen gestaltet.

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CARLOS POETE: HORMIGUITAS – Kleine Ameisen –

29. Mai – 15. Juni 2013

Eine multimediale Installation und Fotografie
Eröffnung : Am 29. Mai 2013 um 19 Uhr ,es spricht : Ulrike Böhmer, Musikwissenschaftlerin

Die 3. Ausstellung in diesem Jahr widmete LortzingART der Medienkunst der besonderen Art. Der Künstler CARLOS POETE ließ die Ameisen tanzen …

Kleine Roboter bewegten sich zur elektronisch-akustischen Komposition von Miriam Belfer. Die kleinen Roboter reagierten auf Klang und Berührung und ermöglichten dem Publikum, mit ihnen zu interagieren. Der Künstler auf der Suche nach einem neuen Sinn für das Wort KRIBBELN…….

Carlos Poete ist gebürtiger Argentinier. Er hat in Corduba und Mendoza (Argentinien) und in Brasilien Kunstgeschichte wie Bildhauerei studiert. Seit 2011 lebt er als freier Künstler im schweizerischen Basel. Er orientiert sich an der dreidimensionalen Form und kombiniert seine Skulpturen mit neuer Video-Kunst . Häufig arbeitet er mit Performern und Musikern zusammen. Auf zahlreichen internationalen Ausstellungen und Festivals wurden seine Plastiken ausgestellt und Videos gezeigt wie in London, Chile, Türkei, Schweiz, Brasilien, Portugal und Deutschland.

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VISIONEN – FESTIVAL FÜR KLANG UND BEWEGTE KUNST

22. Mai bis 25. Mai 2012

Ausstellungseröffnung Synthesen: Videoinstallationen internationaler Komponisten/ Künstler am Montag, den 21. Mai 2012 um 19 Uhr

Die Videoinstallationen finden im Rahmen des Festivals VISIONEN – FESTIVAL FÜR KLANG UND BEWEGTE KUNST statt.
Ausstellungsdauer : Dienstag, 22. Mai bis Freitag, 25. Mai 2012 jeweils von 16 – 19 Uhr, Eintritt frei

GEMART ist eine Plattform für zeitgenössische Musik und Medienkunst und veranstaltet vom 21.- 26. Mai 2012 das Festival VISIONEN für Klang und bewegte visuelle Musik eingeladen. Der inhaltliche Fokus dieses Festivals liegt dabei auf dem künstlerischen Gedanken, klassische oder elektronische Instrumente oder Klangerzeuger und elektronisches Bild oder Abbilder von Realem zu einem einzigen künstlerischen Ausdruck zu verschmelzen. also- Seh- und Hörbares in Einklang zu bringen.

Unter dem Titel „Synthesen“ hatte der Verein auch zu einem Wettbewerb für audio-Visuelle Installationen eingeladen. Zur großen Freude der Veranstalter haben sich renommierte wie auch Nachwuchskünstler aus aller Welt beteiligt und ihre Werke eingereicht. Hier bei LortzingART werden die Videos der Finalisten gezeigt , die im Vorfeld für den Preis zur Nominierung ausgewählt wurden.

Desweiteren gibt das interaktive Spiel zwischen Mensch und dem Computer ENT-WICKLUNG von DAVID BORGES, elektronischer Komponist und Avangardist zu sehen . …. Hier wird der Mensch, der Besucher durch seine Bewegungen selbst zum Bild-Teil.

Das gesamte Programm des Festivals finden Sie unter www.visionen.gemart.de

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LICHTPLATZ

22. April bis 09. Mai 2012

Eduardo Flores Abad zeigt eine Serie von manipulierten Landschafts-Polaroids: GLIPTOGENESIS ( spanisch: Verwitterung ), die durch einen zweiten Arbeitsprozess mit Hilfe von Holz- und Metallwerkzeugen verändert sind. Der hannoversche Komponist und Künstler für visuelle bewegte Musik erhielt im Jahr 2010 das Jahresstipendium des Landes Niedersachsen mit einem Arbeitsaufenthalt in den Künstlerhäusern Worpswede. Zur ErÖffnung wurden 2 neue Kompositionen Observaciones I + II für Gitarre mit ANTONIO AMODEO uraufgeführt. „Die Ausstellungs- Anmerkungen “ kamen von Viktoria Krüger

Inge-Rose Lippok beschäftigt sich seit längerem mit dem Zyklus LICHTPLÄTZE in den verschiedensten Techniken. Ver-Rückte, aus dem Gleichgewicht gefallene Plätze. In dieser Gemeinschaftsausstellung stellt sie Malerei Fotografie gegenüber – großformatige Bilder, Öl, wie Mischtechniken und die Rauminstallation PLÄTZE – UNBESETZBAR. Gemeinsam arbeiten Lippok und Flores Abad auch zur Zeit an einem Außeninstallations-Projekt mit Musik-Klang, das 2013 in Hannover gezeigt werden soll.

Den Prager Fotografen Pavel Rydl und I.R. Lippok verbinden bereits einige gemeinsame Kunstaktionen in Tschechien. Hier wird er mit seiner großformatigen Serie LICHT-STÜCKE vertreten sein. Er hat sich im Arbeitsreich der Künstlerkollegin zu Bildern des Augenblicks inspirieren lassen … Farbfotos als Momentaufnahmen, die das Flüchtige einfangen. Das, was fast schon am Entschwinden ist.

LICHT-PLATZ – Vernissage am 22. April 2012, 17 Uhr
Anmerkungen zur Ausstellung von Viktoria Krüger
Was für eine wunderbare Einstimmung auf diese Kunstausstellung,
vielen Dank Antonio Amodeo!
Guten Tag meine Damen und Herren,
ich bedanke mich bei Inge-Rose Lippok herzlich für die Einladung
und freue mich, dass Sie heute den Weg zu diesem beeindruckenden
Ort – hoch über den Dächern von Hannover, großzügig und Licht
durchflutet, gefunden haben – womit wir eigentlich schon beim
Thema sind, denn der Titel der Ausstellung lautet ja „LICHT-
PLATZ“.
Bei meinen Überlegungen, wie ich mit meinen „Anmerkungen zur
Ausstellung“ beginnen möchte, fiel mir etwas auf – die magische Zahl
3: es sind 3 Künstler – alle in ihrer Art sehr unterschiedlich – aus 3
Nationen und sie stellen hier in 3 Räumen aus! Für mich eine neue
Variante von „Alle guten Dinge sind drei“! Wir werden dieser Zahl
noch öfter begegnen.
Ich möchte Ihnen zunächst die Gäste von Inge-Rose Lippok
vorstellen, die sie – ich zitiere: zu „ihrem persönlichen Vergnügen“
eingeladen hat, eine Angewohnheit, der sie wohl hin und wieder gern
frönt. Gut so und ein großes Dankeschön dafür!
EDUARDO FLORES ABAD – schon der Name allein ist pure Musik
und Programm. Daher finde ich es nicht verwunderlich, dass sich ein
Komponist und Medienkünstler dahinter verbirgt.
Eduardo Flores Abad stammt gebürtig aus Ecuador. Er studierte
Instrumentale Komposition bei Prof. Nicolaus Huber und
Elektronische Komposition bei Ludger Brümmer an der Folkwang-
Hochschule Essen. Seit 1995 ist er als freischaffender Komponist und
Medienkünstler tätig und gefragt: in Europa, der USA und
Lateinamerika. Vorträge, Seminare, künstlerische Leitungen von
Festivals zeitgenössischer Musik zählen ebenfalls zu seinen Aufgaben.
Darüber hinaus ist er auch Gründer des hannoverschen Festivals
VISIONEN. Seit 2004 lebt Eduardo Flores Abad hier, in dieser Stadt.
2007 erhielt er zunächst ein Arbeitsstipendium, und 2010 dann das
Jahresstipendium des Landes Niedersachen, und zudem einen
Arbeitsaufenthalt in Worpswede.
Hier, in diesem Raum, werden seine „Polaroids: Metall-Holz-
manipuliert“ – so steht es in der Einladung – gezeigt. Es sind 24
Arbeiten, die ich als klein, fein und vielschichtig empfinde,
ungewöhnliche Mixturen und Kompositionen, die vermeintlich
Vertrautes in ein anderes Licht rücken – alles wie in einem
Guckkasten präsentiert. Man muss näher treten, um sie betrachten zu
können und ist fasziniert. Es handelt sich um 6 Serien, die Orten und
Themen zu geordnet sind. Natürlich sind auch Musikinstrumente
dabei – 3 an der Zahl (da haben wir sie wieder, die magische Zahl!).
Bitte beugen Sie sich daher auch über das weiße Sofa, denn da sind sie
zu betrachten – diese Form der „Zuneigung“ wird belohnt! Aber auch
die Motive aus Worpswede und Szenarien aus „unserem“ Hannover
sowie die Auto-Serie sind es wert, genau hinzuschauen.
Ich zitiere auszugsweise: „Das Leben selbst, dargestellt in Form eines
Atemzuges oder einer mikroskopischen Bewegung sowie der
kontinuierlichen neuen Anordnung von Elementen im Universum, ist
der größte kreative Akt, den ich mir vorstellen kann.“
Und zur Bearbeitung: „Ob es sich um eine algorithmische, Computer
gesteuerte Video-Komposition, ein per Hand geschriebenes
musikalisches Stück, eine digitale Zeichnung, oder eine Manipulation
mit einfachen Werkzeugen eines Polaroid-Bildes handelt, spielt keine
Rolle mehr. Entscheidend ist das künstlerische Ergebnis mit seinem
ästhetischen Ziel.“
Ich finde, die ausgestellten Arbeiten zeigen dies in hervorragender
Weise.
Ich komme jetzt zu dem zweiten Künstler, PAVEL RYDL, in Prag
geboren und dort lebend. Leider kann er heute nicht dabei sein. Sie
finden seine 11 Fotoarbeiten in diesem und im nächsten Raum.
Pavel Rydl hat an der Filmfakultät an der Akademie der Schönen
Künste Prag studiert. Er arbeitete danach als Kameramann in
verschiedenen Film- und Fernsehstudios und ist seit 1988 als
freischaffender Fotograf tätig. Pavel Rydl ist Mitglied in
professionellen Vereinigungen, war von 1998 bis 2008 Organisator
eines internationalen Symposiums, und hat sich mit seinen Fotos an
zahlreichen Ausstellungen in der Tschechischen Republik, in Italien,
Spanien, Großbritannien, Südafrika und Deutschland beteiligt.
Pavel Rydl folgt bei seinen „freien“ Fotos einem Thema: es sind
abstrahierte Kompositionen des natürlichen Details – kleine
Ausschnitte, die durch starke Vergrößerungen ein Eigenleben
bekommen. Zitat: „Ich möchte mit meinen Fotos die Aufmerksamkeit
des Betrachters nicht auf ein perfektes Bild von einem bestimmten
Detail fokussieren… Ich möchte es dem Betrachter erleichtern, sich
FREI zu sehen…“.
Mit Inge-Rose Lippok verbinden ihn gemeinsame Kunstaktionen und
die damit einhergehenden Erlebnisse. Und er war hier, und bei ihr zu
Hause zu Besuch. Dabei fotografierte er das Licht an den Wänden in
ihrer Wohnung und so entstand sein elfteiliger Beitrag für diese
Ausstellung und zu ihrem Thema „Licht-Stücke“. Eine „Hommage an
Inge-Rose Lippok“.
Mir gefällt nicht nur diese charmante Geste – diese Höflichkeit
verbinde ich mit den Tschechen – sondern ich finde auch den oben
zitierten gedanklichen Ansatz und die Umsetzung spannend. Mich
erinnern die Fotos an abstrakte Gemälde – und speziell die im zweiten
Raum, unterstützt von der hier bewusst gewählten Präsentation – an
Wandmalereien: schwungvoll verwischt, geheimnisvoll,
traumverloren, und eben wie gemalt. Die Momentaufnahmen eines
kurzen flüchtigen Augenblicks, … ein „Licht-Stück“ der Erinnerung,
verfremdend mit der Kamera eingefangen – auf diese Weise vielleicht
unvergänglich und für immer?
Last but not least komme ich nun zu INGE-ROSE LIPPOK, unserer
bezaubernden Gastgeberin – aber natürlich nicht nur das… Ihre
Arbeiten finden Sie in allen drei Räumen, sozusagen als verbindenden
Leitfaden, der sich durch die Ausstellung zieht.
Zunächst ein paar Worte zur Person: Inge- Rose Lippok hat schon
sehr jung, mit 14 Jahren, mit dem Kunstunterricht begonnen, am
Anfang privat, später dann als Studium an der Staatlichen Hochschule
für Bildende Künste in Braunschweig und an der Staatlichen
Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Dazu kamen
verschiedene Gastaufenthalte und Arbeitsstipendien, ab 1976 Atelier-
Gründungen, seit 2006 nun hier in der Lotzingstraße, unterm Dach
und über den Dächern.
Inge-Rose Lippok kann auf viele Einzelausstellungen zurückblicken
sowie auf Ausstellungsbeteilungen – in Deutschland, in Europa, in
den USA usw. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen öffentlichen und
privaten Sammlungen vertreten. Sie bewegt sich auch bevorzugt
großflächig mit Installationen im Außenraum, wenn möglich mit
Musik und Klangobjekten. Zudem – und das finde ich besonders
erwähnenswert – zeigt sie soziales Engagement, erarbeitet mit
Gruppen wie Lebenshilfe, Behindertenwerkstätten, Kindergärten,
Schulen und Kirche großformatige Projekte. Und sie lädt sich gern
Gäste ein!
Inge-Rose Lippok arbeitet in unterschiedlichsten Techniken. Diese
Ausstellung mit Bildern und Rauminstallationen zeigt das vortrefflich.
LICHT-PLATZ – so lautet der Titel. Spüren wir ihm nach.
Sprichwörter wie „jemandem ein Licht aufstecken“, „Licht in eine
dunkle Sache bringen“, „plötzlich in einem anderen Licht erscheinen“,
„jemanden hinters Licht führen“, „das Licht scheuen“ oder „Licht am
Ende des Tunnels sehen“ fallen mir dabei ein, um nur einige zu
nennen.
Auffallend ist auch das Motiv des Stuhls, das uns beharrlich durch die
drei Räume verfolgt. Ein Stuhl ist von seiner Funktion her ein Solist,
auf dem man allein für sich sitzt. Wenn Nähe angesagt ist, kann man
natürlich zwei oder mehr Stühle eng zusammen rücken. Ansonsten
wird eine andere Form der „Besetzung“ gewählt. Stühle sind flexibel,
sie sind verrückbar. Das erfordert jedoch Aktivität, erst geistige, dann
körperliche. Ich denke, das ist eine der Botschaften, die uns Inge-Rose
Lippok mitteilen will. Es gilt sowohl für die Betrachtung von Kunst
als auch für das Leben im Allgemeinen. Ich bitte um Beherzigung!
Drei – Sie wissen schon – Arbeiten – (sie sind allerdings jeweils
mehrteilig) – möchte ich aus den 20 hier gezeigten Werken heraus
greifen, und kurz darauf eingehen: in diesem Zimmer sind es die 3
Leporellos, die frei im Raum hängen. Sie blättern zwar nicht die
Liebhaberinnen auf, wie in der berühmten Arie aus der Oper „Don
Giovanni“, sondern es sind jeweils sechsseitige Tagebuchblätter mit
Erinnerungen. Der Titel lautet „From A Paradies Blue“.
Und – sie zählen zu meinen Lieblingen – vielleicht, weil sie mich an
meine berufliche Arbeit, das Netzwerkprojekt Gartenregion Hannover,
erinnern: die beiden Monotypie-Collagen „Crazy Dance In The
Green“, die in der Fensternische hängen, in perfekter Harmonie mit
dem Blick nach draußen, auf rote Dächer mit Stuhl-artigen
Schornsteinen und Frühlings-grünen Bäumen.
Ich denke, den Höhepunkt bildet aber unübersehbar das Raumbild
„Un-Besetzbar“ im dritten Raum. Aus dem Bild heraus haben sich 35
Acryl-Objekte, unverkennbar Stühle, wenn auch nur als Fragmente,
auf den Weg gemacht, was auch immer zu erobern: Sie, Hannover, die
Welt…? Mich jedenfalls hat die Komposition im Sturm für sich
gewonnen! Jedes Teil für sich verständlich und gut, aber zusammen
unschlagbar und überwältigend.
Zum Schluss noch einmal ein Blick auf die Ausstellung insgesamt: für
mich ist es eine gelungene und Kunst-volle Komposition und
Präsentation – in jeder Beziehung.
Und zu guter Letzt gebe ich Ihnen zum Nachdenken noch 3 Zitate mit
auf den Weg: Was ist Kunst? „Kunst ist, was man nicht begreift“
(Markus Lüpertz), „Die Kunst ist international (Wilhelm Michel),
„Echte Kunst ist eigensinnig“ (Ludwig van Beethoven). Alles klar?
So, das war`s. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Und bitte,
wagen Sie nur die eine oder andere „Verrücktheit“, und bleiben Sie
der Kunst gewogen, denn „sie öffnet Augen“ – versprochen!

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ANEMONE TONTSCH: NEUE TAFEL – SCHMUCK GEDECKT

09. bis 25. November 2012


Die Besucher der Eröffnung waren begeistert….ANEMONE TONTSCH hat die Tafel mit Kunstobjekten und schmucken Stücken neu gedeckt… Machen auch Sie einen Augenschmaus-Streifzug durch das, was die Schmuckküche von der Düsseldorfer Künstlerin an Edlem und Neuem zu bieten hat… Mit Buntgemischtem oder Eingelegten, mit Anreger fürs Ohrchen und Spezialitäten in braun und orange, mit Ringförmigem und in Leder geflochtenem sowie bezaubernd aneinandergereihten Pergamentscheibchen, gleichmäßig und zugeschnitten,

Die Teller sind mit unterschiedlichsten Ingredenzien, aus vieler Herren Länder, reich belegt ….
Lassen Sie sich diese Gedecke vor den Augen zergehen… Verlieren Sie sich im Detail der Zusammenstellungen!

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AUSGEATMETE FUSSBÄLLE UND NEU WERTIGES

11. März bis 07. April 2012

Inspiriert von immer wieder neu gefundenen Materialien auf ihren Auslandsreisen, verarbeitet die Künstlerin diese zu den ungewöhnlichsten Neuschöpfungen . Mal Kunstobjekte, mal Schmuckstücke – Die Designerin versteht es kunstvoll auch das Alltägliche in Edles und Schönes umzuwandeln. Vergänglichkeit ist auch ein beabsichtigtes Gestaltungsprinzip und es ist u.a. eine Gratwanderung zwischen Schmuck, Objekt und Inszenierung.

Ausstellungseröffnung Anemone Tonsch 11.März 2012
AUSGEATMETE FUSSBÄLLE UND NEU WERTIGES
Begrüßung der Gäste
Der Grundgedanke für Präsentationen bei LortzingART ist immer die Vorstellung von Künstlern, mit denen ich in der Vergangenheit gemeinsame Projekte durchgeführt habe. Mit A.Tontsch verbinden mich 2 gemeinsame Ausstellungsprojekte: – vor 2 Jahren war es eine Ausstellung in San Antonio in der Gallery North, auch mit der Deutsch-Amerikanerin Bärbel Helmert, die auch hier schon in der Ausstellung SCHWINGEN 2010 vertreten war im letzten Jahr waren A.T. und ich dann in einer weiteren Show in der Grasewood Gallery in Marfa zu sehen, beide Aktionen in Texas. Nun ist die Düsseldorferin heute hier in Hannover mit Ihren „Ausgeatmeten Fussbällen und NEU WERTIGEM“ präsentiert und ich begrüße Sie zu dieser Eröffnung herzlich !!!! A.Tonsch ist eine leidenschaftliche Sammlerin von Werk- und Alltagsstoffen…Wo immer sie auf ihren zahlreichen Reisen Neues fand und findet, wird dieses einfallsreich und fantasievoll, oft mit Gold oder Silber kombiniert, in Schmuckstücke und Objekte verarbeitet – Kein Material ist vor ihr sicher.
Unter ihren kreativ gestalterischen Händen werden echte Herbstblätter in Silber gefasst, Glasscherben in neue Formen geschliffen, kleine und große Schneckenhäuser aufgereiht, Tier-Häute kunstvoll neu zusammengesetzt, Schraubdeckel
aneinander gefasst, ideenreich gefüllt mit kostbaren Steinen und in eine neue Ästhetik gebracht … so kommt zum Charme des Recycelten die Eleganz des Neuen.
Sie ist ein glücklicher Mensch. In ihrer Gestaltung gibt es keine Grenzen … die Ideen gehen nicht aus “ … Hochkonzentriert, gleichzeitig entspannt, fast teilnahmslos zu sein, um Dinge
geschehen zu lassen, …“ das – so sagt sie, hat man ihr während ihres Studiums an der Amsterdamer Riedtfeldt-Akademie antrainiert.
„Ja, genau das ist, was im kreativen Prozess das absolute HOCHgefühl bringt … sage ich …“
Nun haben die Künstler und Kulturschaffenden den Fußball für sich seit längerem entdeckt …
Bei Anemone T. war es 2006, als sie das ganze Maß der Merchandising-Misere der
Fussballweltmeisterschaft entdeckte. Seit dem müssen die Bälle bei ihr Opfer bringen, sich unter das Messer legen, sich zerteilen und ausweiden lassen …
Dabei geht es nicht um Schönheit und Klasse, perfekte Rundung oder Äußeren Glanz. Egal ob Kreisklasse- oder MeisterschaftsModell, abgespielt können sie sein und angegraut, richtig abgenutzt. Es geht hier um Charakterdarsteller und die Seele des Fußballs, davon ist A. Tontsch überzeugt. DER FUSS BALL HAT EINE SEELE. Die überlebt auch dann, wenn die Luft für immer raus ist. Dann rettet sie sie und verhilft ihr mit einer neuen Form zu einem neuen Leben. Ich hoffe, mit dieser Präsentation der Ballobjekte sind ihre Vorurteile, fall sie welche hatten, weggekickt.
UND: Es ist bald wieder EM Zeit!
Man trägt wieder Ball – zum Beispiel der Herr: der kleine 4 Flaschen-Bierträger ?
Oder für die Dame: ein lässiger Gürtel ???
Verkneifen sie sich beim Betrachten der Objekte nicht das Schmunzeln. Hier darf auch gelacht werden und gekauft …
Ein weiterer Punkt unsere Nachmittagsspieles ist die Übergabe des Präsentes an die Gästemannschaft. DAS sind Sie ! [ Übergabe von Ansteckpins: Verbindungen ]
Da wir alle irgendwie in Verbindung stehen…
– A. Tontsch mit mir über zwei gemeinsame Aktionen.
– Sie, die Besucher hier bei LortzingART
– Wir hier in Hannover
– Die Objekte und Schmuckstücke beim Betrachten mit Ihnen
– Jeder als ein Teilchen im Großen und Ganzen …
– Das Präsent ist ein Symbol für diese Verbindung und ein Gruß der Künstlerin!
Ich danke Ihr und Ihnen!
Inge-Rose Lippok 11. 3. 2012

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Face to Face – Gunter Schmidt

03. September bis 1. Oktober 2011

Gunter Schmidt Der Künstler Gunter Schmidt wurde 1949 im nordhessischen Neunkirchen geboren. Nach seinem Zivildienst in der Psychiatrischen Klinik Heppenheim und in der Universitätsklinik Giessen studierte er 1970-76 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Emil Schumacher und als Gast an der Akademie der Schönen Künste Berlin. Seit 1978 arbeitet er als Maler und in unterschiedlichen Anstellungen als Kunsterzieher und Ausstellungsorganisator , 1995- 2000 an der European School Culham (Oxfordshire) und war und ist mit seinen großformatigen expressiven Gemälden auf zahlreichen Ausstellungen zu sehen.

Im Rahmen des Zinnoberkunstvolkslaufes 2011 fand als Sonderaktion die GESICHTS-BILDUNG statt. Kreative Besucher schnitten und gestalteten IHR Portrait aus Folien auf eine Acrylplatte; als Souvenir.

Bilder vom Besucherspiel Gesichtsbildung im Rahmen des Zinoberlaufes in Hannover am 3/4 Speptember 2011

Einen besonderen Kunstunterricht erlebten die 15 Schüler/innen und Schüler ( Klasse 7f ) der IGS List an diesen Freitagvormittag. Die beim Zinnobervolkskunstlauf 2011 vielbeachtete Ausstellung FACE TO FACE des Malers Gunter Schmidt fand ihren Abschluss mit einer pädagogischen Aktion in den Ausstellungs- und Atelierräumen LortzingART. Die Jungen und Mädchen suchten das Gespräch mit dem Künstler und erfuhren Wissenswertes über Arbeits- und Wirkungsweisen der Gemälde. Die Neugier der Schüler an den Bildern des Malers war geweckt worden durch den aktuellen Kunstunterricht bei der Kunstlehrerin Christine Garztke. Unter dem Motto – Ach, so sehen Gesichter aus – hatte die Pädagogin die Finessen von Portrait und Proportionen theoretisch und praktisch behandelt. Unter Anleitung des Künstlers durften die Siebtklässler nun auch selber in professioneller Atelieratmosphäre aktiv werden und Klebetechnik auf Plexiglas ein Portrait von sich herstellen. Die Ergebnis trugen sie stolz als handfeste Erinnerungen an ein interessantes Kunsterlebnis mit nach Hause. Ch. Gartzke dankte Inge-Rose Lippok für ihre Ateliergastfreundschaft und dem Künstler für seine wohlgelaunte pädogogische Anregung.

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Leicht und Licht – Anette Polzer

4. September bis 3. Oktober 2010

Zu den LICHT – Bildern : Die Berliner Künstlerin Annette Polzer hält fest, wie sich das Spiel von Licht und Schatten im Laufe eines Tages verändert.
Wie eine Momentaufnahme werden die Lichtsituationen festgehalten. Ein solcher Lichteinfall vermittelt unterschiedliche Stimmungen, hinterlässt Spuren, verändert den Raum, die Umgebung. Und der Betrachter nimmt so den Raum auf unterschiedliche Weise wahr. Die Veränderungen von Lichtflächen und deren Schatten im Verlaufe eines Tages sind gleichsam Sinnbild für Bewegung und Veränderung.
(Prof. Dr. Manfred Wolff, Kunstverein Witten)

Bilder von der Eröffnung am 4. September 2010 und dem Besucherspiel am 5. September 2010

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