Es sprechen: UWE SANTJER, OB der Stadt Cuxhaven MARTINA WEBER, NIELS HERTEL, FRIEDHELM VOLKENS Kulturkirche Cuxhaven INGE-ROSE LIPPOK Künstlerin Musikalische Begleitung STEVE mit BAND
Geöffnet 31.05. bis 11.06.2026 Mo – Fr 15-19 Uhr Sa + So 14-20 Uhr
1.-3. Mai 2025 Evangelischer KirchenTag Hannover 18. Mai – 18. Juni 2025 Antikriegshaus Hannover
Künstlerische Rauminstallation mit szenischer Musik zum Thema Sehnsucht nach Frieden und Heimat eines jungen Soldaten, mit Klanginstallation von Tatajana Prelevic. Grundlage sind die Kriegstagebücher des damaligen Soldaten Gerhard Lippok 1943/1945
Der Besucher, die Besucherin begeht „die Wege“ innerhalb eines Schützengrabens und steht am Ende vor einer Hütte (als Vorlage dient der Holzschnitt; die Hütte war Unterschlupf, Andenken an einen serbischen Bauern – damit steht sie für Schutz und Freundschaft, für Menschlichkeit im Kriegsgebiet). Mit den visuellen Eindrücken verbinden sich akustische, gesprochene Briefzitate und eigens für diese Installation komponierte Klänge und Musik. Menschen aller Altersgruppen werden audio-visuell angesprochen, sie bietet Anknüpfungspunkte sowohl für die Jugendarbeit, als auch für das Gespräch mit älteren Generationen. Über den Erlebnisraum, den das Kunstwerk eröffnet, werden Zugänge zu Lebensfragen ermöglicht, die sich mit bloßen Worten nur ungenügend darstellen lassen. Die ästhetische Erfahrung bildet hier eine Verständnisbrücke zwischen Historie, individuellem Erleben und gesellschaftlichem Gedächtnis.
Kooperationspartner : Arbeitsfeld Kunst und Kultur der hannoverschen Landeskirche Arbeitsfeld Friedensarbeit der hannoverschen Landeskirche Hanns-Lilje-Stiftung
„Der Weg führt und markiert…“ FRANZ BETZ – Lichtobjekte INGE-ROSE LIPPOK – Zeichnungen, Objekte#
Franz Betz Mit der Rauminstallation „lichtkunst kunstlicht“ zum Symbolwert von künstlichem Licht, legte Lichtbildhauer 1989 die Grundlagen für sein künstlerisches Schaffen. Die Erfindung des Lichtalphabet „alphabetz“ zehn Jahre später, der Skulpturenbaukasten „f-io“ und die „lichtbloobs“ sind Beispiele für seinen starken konzeptuellen und transdisziplinären Ansatz. Seine Werke weisen immer eine starke Beziehung zu Raum, Material und Architektur auf, in dem er künstliche Netzwerke und virtuelle Räume programmiert. Hier- zur Jubiläumsaussellung schafft er mit seinen Materialien wie Neonlicht, Gummischläuchen, Kunstrasen, Bauholz, Metallgittern etc „erleuchtend“ einen neuen LortzingART- Raum
Inge-Rose Lippok „heimaten “ ist das Thema seit einiger Zeit, das die Künstlerin in unterschiedlichster Weise neu interpretiert in Form, Größe und Material. … Räume zu durchstreifen, sich darin zu verlieren, aber auch in sie einzugreifen, sie verändern, sie zu bergen…Assoziationen entstehen lassen und Fragen aufwerfen. … In dieser Ausstellung werden die neuesten großformatigen Zeichungen gezeigt.
Kleine Kunstbarkeiten – Kunst aus 25 Jahren LortzingArt zum Erwerben
Kunst verbindet Menschen Ein soziales Kunstprojekt des Stadtteilzentrums Roderbruch Hannover Idee: Inge-Rose Lippok
Film Dokumentation zum Projekt von Werner Musterer
Die Künstlerin Inge-Rose Lippok hat viele Erfahrungen damit, unterschiedlichste Menschen in Kunstprojekten zusammenzubringen, ihre Themen aufzugreifen und mit ihnen sehenswerte Ausstellungen zu gestalten. Sich geborgen zu fühlen, ein Nest zu haben, sich in Sicherheit zu wissen ist ein universelles Bedürfnis, das in diesem Projekt das Thema eines Gruppenkunstwerkes aus Stoff sein soll.
Ausgangspunkt dieser Projektidee ist ein großer Fundus sehr hochwertiger Stoffe in einem Lager der Innenarchitektin Helga Janzon. Diese Stoffe stehen in 10 Nähworkshops zur Verfügung, zu denen Einzelpersonen und Gruppen im Roderbruch eingeladen werden: Menschen aus den Flüchtlingsheimen und Hochhäusern, Senioren, Kinder, Migrantengruppen, Jugendgruppen. Die Teilnehmenden lernen sich im Rahmen des Projektes kennen, werden unverzichtbarer Teil einer Gruppe, erfahren die Freude am gemeinschaftlichen Arbeiten, tauschen sich über Bedingungen von Geborgenheit und Nestwärme aus und schaffen zu diesem Thema ein Kunstobjekt, das als Wanderausstellung durch die Stadt geht.
Genäht wird mit der Nähmaschine und gestaltet wird mit dem Herzen: Das Kunstobjekt steht dabei genauso im Mittelpunkt wie das Zusammensein mit den anderen Menschen im Projekt.
Fotos: Werner Musterer
Die Projektpräsentationen im Rahmen der Ausstellungseröffnungen werden die bunte Vielfalt im Roderbruch sichtbar machen und zeigen, dass man über soziale und kulturelle Grenzen hinweg Gemeinsamkeiten entdecken kann. Ein Nest der Geborgenheit braucht jeder Mensch. Und auch die Ausstellungsbesucher/-innen werden ihren Spaß haben, wenn sie sich in das Kunstobjekt zurückziehen und den Moment genießen können.